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Der Beitrag der Evangelischen Kirche in Deutschland zum Volkstrauertag

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Axel Kapust

Evangelische Pastorinnen und Pastoren geraten alljährlich in die Verlegenheit, am Volkstrauertag reden zu müssen. Nicht selten kommt es zu Konflikten mit den Organisatoren dieses weder staatlichen noch kirchlichen Feiertages. Der Verfasser untersucht den konfliktträchtigen Volkstrauertag, indem er ihn als einen zivilreligiösen Feiertag versteht, an dem die politische Bedeutung vornehmlich der Kriegstoten formuliert wird. Aufgrund historischer und praktisch-theologischer Fragestellungen kommt der Verfasser zu dem Schluss, am Volkstrauertag die Vielschichtigkeit des Gedichtes von Ludwig Uhland lch hatt’ einen Kameraden zu nutzen. Nicht zuletzt, um der geltenden Zivilreligion kritisch gegenüber zu treten.
Aus dem Inhalt: Die geschichtliche Entwicklung des Volkstrauertages in der Kirchengemeinde Garstedt (Norderstedt bei Hamburg) sowie im Bereich der Evangelischen Kirche in Deutschland – Neuere kirchliche Bemühungen um den Volkstrauertag – Der Volkstrauertag und die Toten «draußen».