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Das Streithilfeverfahren vor dem Gerichtshof und dem Gericht erster Instanz der Europäischen Gemeinschaften im Vergleich zum deutschen Zivilprozessrecht

Zur Einführung einer erzwungenen Intervention in das Gemeinschaftsrecht

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Marcus Napp

Das Streithilfeverfahren des europäischen Verfahrensrechts dient der Beteiligung Dritter an einem anhängigen Rechtsstreit. Der Dritte erhält so die Möglichkeit, durch eine frühzeitige Verfahrensbeteiligung seine Ansichten sowie rechtlichen und wirtschaftlichen Interessen berücksichtigen zu lassen. Um die Vorteile des Streithilfeverfahrens nutzbar zu machen, werden die prozessualen Möglichkeiten aufgezeigt. Gleichzeitig werden durch einen Vergleich mit den Interventionsmöglichkeiten des deutschen Zivilprozessrechts die zum Teil sehr unterschiedlich ausgestalteten Drittbeteiligungsmöglichkeiten voneinander abgegrenzt. Als Ergebnis wird die Einführung einer erzwungenen Intervention in das Gemeinschaftsrecht vorgeschlagen.
Aus dem Inhalt: Streithilfe in Verfahren vor dem EuGH und dem EuG – Das Zulassungsverfahren – Das Streithilfeverfahren – Die Prozessbeteiligung Dritter im deutschen Zivilprozessrecht – Zur Einführung einer erzwungenen Intervention in das Gemeinschaftsrecht.