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Die Außenkompetenzen der EG im Bereich des Internationalen Zivilverfahrensrechts

Der räumliche Anwendungsbereich des Art. 65 EGV am Beispiel der EuGVO und der EheVO

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Katrin Wannemacher

Die Arbeit untersucht die Kompetenzverteilung zwischen EG und Mitgliedstaaten gegenüber Drittstaaten im Bereich des Internationalen Zivilverfahrensrechts am Beispiel der EuGVO und der EheVO. Sie beschäftigt sich dabei mit der Rechtsprechung des Gerichtshofs zu den Außenkompetenzen der Gemeinschaft, der Tragfähigkeit von Art. 65 EGV als Grundlage dieser beiden Verordnungen und der Rolle der Gemeinschaft in der Haager Konferenz für Internationales Privatrecht. Ergebnis der Untersuchung ist nach dem Stand der bisherigen Rechtsentwicklung eine geteilte Außenkompetenz zwischen den Mitgliedstaaten und der Gemeinschaft, die durch die Eröffnung der Mitgliedschaft der Gemeinschaft in der Haager Konferenz Berücksichtigung finden sollte.
Aus dem Inhalt: Rechtsprechung des EuGH zu den Außenkompetenzen der Gemeinschaft – Art. 65 EGV im System der EG-Kompetenzen – Die Außenkompetenzen im Bereich der EuGVO und der EheVO – Auswirkungen auf die Arbeiten der Haager Konferenz für Internationales Privatrecht, insbesondere das weltweite Anerkennungs- und Vollstreckungsübereinkommen und das Haager Kinderschutzübereinkommen.