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Figurationen des Experten

Ambivalenzen der wissenschaftlichen Expertise im ausgehenden 18. und frühen 19. Jahrhundert

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Eric Engstrom, Volker Hess and Ulrike Thoms

Die wissenschaftliche Expertise ist integraler Bestandteil moderner Gesellschaften. Sie wird zwar universal verstanden, ist aber nur partikular verfügbar. Daher stellt sie den Gleichheitsanspruch demokratischer Gesellschaften und ihr Prinzip aufgeklärter Entscheidungsfindung in Frage und untergräbt zudem die Möglichkeiten ihrer effektiven demokratischen Kontrolle. Mit Blick auf das Spannungsfeld von Wissenschaft, Politik und Gesellschaft verfolgen die interdisziplinären Beiträge dieses Bandes die Entstehung der gesellschaftlichen Fiktion einer partei- und subjektlosen Expertise. Dazu nehmen sie am Beispiel so unterschiedlicher Themenbereiche wie etwa dem Bergbau, der Statistik und der Pharmazie die komplexen Bedingungsgefüge dieser Figurationen und ihre performativen Strategien in den Blick.

«Par la diversité des thèmes abordés et par l'ancrage social de sa problématique, cet ouvrage est particulièrement fécond et formule des pistes de recherche qui méritent d'être approfondies pour comprendre les enjeux sociaux et politiques de l'expertise.» (Guillaume Garner, Bulletin d'information de la Mission Historique Française en Allemagne)