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Das neue ungarische Strafprozessrecht im Spannungsverhältnis zwischen Rechtsstaatsprinzip, Verfahrensökonomie und Effizienz

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Attila Széchényi

Thema der Arbeit ist die Reform des Strafprozessrechts in Ungarn nach 1989. Nach einem einleitenden Überblick über die historische Entwicklung des ungarischen Strafprozessrechts und einem kurzen Abriss der Entstehungsgeschichte des XIX. Gesetzes von 1998 widmet sich der Hauptteil der Arbeit ausgewählten Bereichen dieser Strafprozessordnung, wie der Umstrukturierung des Verfahrens, der Einführung des Ermittlungsrichters oder der Neufassung des Zeugenschutzes. Rechtsvergleichende Betrachtungen zum deutschen Strafprozessrecht sowie die Einflüsse der Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte werden zur Verdeutlichung des Spannungsverhältnisses zwischen Rechtsstaatsprinzip, Verfahrensökonomie und Effizienz herangezogen, aus dem das neue ungarische Strafprozessrecht entstanden ist.
Aus dem Inhalt: Kurze Entwicklungsgeschichte des ungarischen Strafverfahrensrechts – Die Umstrukturierung des Verfahrens – Das Recht des Beschuldigten auf Verteidigung – Eingriffsrechte des Staates – Die Beteiligung des Verletzten am Verfahren – Zeugenschutz – Beendigung eines Verfahrens ohne Strafausspruch – Vereinfachte Verfahren – Das Rechtsmittelsystem.