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Mean Risk-Effizienz versus Stochastische Effizienz

Risikoaversion, Risikofreude und wechselnde Risikoeinstellung

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Jürgen Marx

Sind die zielwirksamen Konsequenzen alternativer Handlungsmöglichkeiten nicht mit Sicherheit bekannt, so resultiert ein stochastisches Entscheidungsmodell. Unter Ausnutzung bekannter Präferenzinformationen können stochastisch effiziente Alternativen charakterisiert oder Mean Risk-effiziente Alternativen ermittelt werden. In diesem Zusammenhang werden in der Literatur überwiegend risikoaverse Entscheidungsträger betrachtet. Die vorliegende Arbeit verallgemeinert die für diese bekannten Erkenntnisse für das empirisch beobachtbare und Bernoulli-rationale Verhalten von risikofreudigen Entscheidungsträgern sowie von Entscheidungsträgern mit wechselnder Risikoeinstellung. Die Ausführungen werden durch numerische Beispiele unterstützt. Ein Problem der Portfolio Selection wird ausführlich analysiert, sowohl Mean Risk-effiziente als auch stochastisch effiziente Portfolios werden angegeben.
Aus dem Inhalt: Risikoaversion, Risikofreude und wechselnde Risikoeinstellung – Testprogramme für vektorielle und stochastische Effizienz – Stochastische Effizienz, (semiinfinite) Ersatzmodelle und Momente der Zufallsvariablen – Repräsentative Nutzenfunktionen – Konsistenz von Mean Risk-Effizienz und stochastischer Effizienz.