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Ingeborg Bachmann und der Film

Intermedialität und intermediale Prozesse in Werk und Rezeption

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Andrea Kresimon

Ausgehend von einer intermedialen Forschungsperspektive werden drei Bereiche untersucht, in denen das Werk Ingeborg Bachmanns – unmittelbar oder mittelbar – in einem Zusammenhang mit dem Medium Film steht. Priorität hat dabei die rezeptionsästhetisch ausgerichtete Analyse der Bezugnahmen auf das Medium Film und auf einzelne Filme im Werk Ingeborg Bachmanns. Es folgt eine produktionsästhetisch angelegte Untersuchung der Drehbuchentwürfe aus dem Nachlaß der Autorin. Exemplarisch für den Bereich der Literaturverfilmungen wird abschließend die Malina-Verfilmung von Werner Schroeter unter rezeptionsgeschichtlichen Aspekten betrachtet, wobei die Auswertung des Rezensionsmaterials zum Film erkennbar werden läßt, inwieweit sich die Verfilmung auf den Diskurs über den Roman ausgewirkt hat.
Aus dem Inhalt: Formen und Funktionen von Filmreferenzen im Werk Ingeborg Bachmanns – Implizite Medienkritik – Film als Paradigma der Mittelbarkeit von Erinnern und Erleben – Ingeborg Bachmanns Zuschauerinteresse am «Gegenkino» – Schreiben für den Film: literarische Transformation kinematographischer Ausdrucks- und Wirkungsformen und intermediale Experimente – Rezeptionsgeschichtliche Aspekte der Malina-Verfilmung von Werner Schroeter: Lesarten, Themen, Aspekte und Debatten.