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Geschlechtsspezifische Flucht- und Bleibegründe: Völkerrechtliche Verpflichtungen und innerstaatliche Rechtslage

Völkerrechtliche Verpflichtungen und innerstaatliche Rechtslage

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Gabriele von Thenen

Ziel der Arbeit ist es, frauen- und männerspezifische Flucht- und Bleibegründe anhand der Genfer Flüchtlingskonvention und der EMRK einerseits und anhand von Art. 16a Abs. 1 GG und den §§ 51 ff AuslG andererseits zu beurteilen und den Schutzumfang zu vergleichen. Dabei werden Lösungsansätze für die spezifischen Probleme entwickelt, die sich bei der Subsumtion des jeweiligen Flucht- oder Bleibegrundes unter die o.g. Normen ergeben. Es erfolgen zudem allgemeine Ausführungen zu den Tatbestandsmerkmalen von Art. 33 Abs. 1 GFK, § 51 Abs. 1 AuslG und Art. 16a Abs. 1 GG. Dabei werden u. a. die Begriffe Verfolgung, Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe und wegen i.S.d. Art. 1 A Nr. 2 S. 1 Hs. 1 GFK anhand der völkerrechtlichen Auslegungsregeln konkretisiert.
Aus dem Inhalt: Darstellung der geschlechtsspezifischen Flucht- und Bleibegründe – Beurteilung anhand der GFK und der EMRK – Beurteilung anhand des Art. 16a Abs. 1 GG und der §§ 51 ff AuslG – Vergleich des Schutzumfangs im internationalen und nationalen Recht.