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Das System der US-amerikanischen Wohnungsfinanzierung

Fannie Mae und Freddie Mac als Instrumente staatlicher Wohnungspolitik

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Michael Albrecht

Seit der Weltwirtschaftskrise hat sich in den USA ein ausgeprägtes und stark differenziertes System staatlicher Interventionen und Engagements entwickelt, dessen Architektur stets auf die Förderung der Wohneigentumsbildung ausgerichtet war. Dies hat entscheidend dazu beigetragen, dass Ende 2002 mehr als zwei Drittel aller amerikanischen Haushalte in den eigenen vier Wänden wohnen konnten. Diese Arbeit zeigt auf, wie und in welchem Umfang die amerikanische Regierung den Hypothekarkreditmarkt über die Instrumentalisierung der beiden Finanzintermediäre Fannie Mae und Freddie Mac subventioniert und reguliert. Es wird darauf geachtet, diesen Sachverhalt zum einen in das System der amerikanischen Immobilienfinanzierung und zum anderen in den Kontext der amerikanischen Wohnungspolitik einzubetten.
Aus dem Inhalt: Historische Entwicklung des Hypothekarkreditmarktes in den USA – Funktionsweise des Hypothekarkreditmarktes in den USA – Prepaymentanalyse bei Hypothekarkrediten – Einordnung von Fannie Mae und Freddie Mac in das System der US-amerikanischen Wohnungspolitik – Staatliche Subventionierung des US-Hypothekarkreditmarktes durch die Instrumentalisierung von Fannie Mae und Freddie Mac.