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Studien zum bildhauerischen Werk des Niclaus (Gerhaert) von Leiden

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Susanne Schreiber

Niclaus (Gerhaert) von Leiden ist einer der bedeutendsten Bildhauer und -schnitzer der Spätgotik. 1928 erschien die letzte Monographie. Trotz einer Fülle von Einzelbetrachtungen fehlen der Forschung eine eingehende Untersuchung der Werke und ihre Deutung. Die Arbeit analysiert die komplexen Bildgehalte der Straßburger Kanzleibüsten, des hl. Adrian, des Baden-Badener Kruzifixes, des Sierck-Grabmals, des Straßburger Kanoniker-Epitaphs und der Dangolsheimer Muttergottes erstmals umfassend in ihrer Bildsemantik und erörtert sie in ihrem frömmigkeitsgeschichtlichen Zusammenhang. Werkimmanente Aussagen und Stilkritik werden verknüpft mit Überlegungen zu Thema, Auftraggeber und Funktion des Kunstwerks.
Aus dem Inhalt: Vita und künstlerische Herkunft – Bildkonzepte – Grabmal des Erzbischofs Jakob von Sierck, Trier – Epitaph eines Kanonikers, Straßburg – Die Dangolsheimer Muttergottes – Das Hochaltarretabel in St. Georg, Nördlingen – Das Jesuskind mit Weintraube, München.