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Poetische Relokalisierungen

Jorge Luis Borges’ frühe Lyrik

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Daniella Séville-Fürnkäs

Der späte Borges half durch Selbstanzeigen und Selbststilisierungen mit, daß sich das Bild vom essayistisch-metaphysischen Erzähler der Nachwelt eingeprägt hat. Diesem Bild vom erblindeten Bibliothekar und Kosmopoliten soll hier der widersprüchliche frühe Borges ergänzend zur Seite gestellt werden. Die Originalausgaben der ersten Gedichtbände und Essaysammlungen der 20er Jahre zeigen den Ort des Frühwerks im literaturgeschichtlichen und kulturhistorischen Kontext Argentiniens.
Aus dem Inhalt: Poesie und Poetik – Die Metapher zwischen Avantgarde und Tradition: Manifeste, Proklamationen und Essays – Fervor de Buenos Aires – Luna de enfrente – Cuaderno San Martín – Die «trilogía lírica porteña».