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Die Auflösung von Interessenkonflikten infolge von Doppelmandaten im Aufsichtsrat einer Aktiengesellschaft unter Berücksichtigung der Rechtslage in Großbritannien

Ein Beitrag zum Anwendungsbereich ungeschriebener Inkompatibilitätsvorschriften

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Mark K. Oulds

Die Funktionsfähigkeit des Aufsichtsrats ist in letzter Vergangenheit aufgrund zahlreicher Unternehmenskrisen zunehmend in die Kritik geraten. Im Rahmen der Diskussion wird auch die Problematik der Doppelmandate intensiv erörtert. Der Verfasser hat daher einige der in der Praxis äußerst relevanten Fallgruppen herausgegriffen und umfassend die Doppelmandate in Konkurrenzunternehmen, die Behördenvertreter in Aufsichtsräten sowie die Doppelmandate im Rahmen von feindlichen Übernahmen bearbeitet. Hierfür stellt er zunächst dar, wie Interessenkonflikte durch Doppelmandate entstehen und grundsätzlich entsprechend aufgelöst bzw. vermieden werden können. Besonderes Augenmerk schenkt der Verfasser dabei der Frage, ob auch ungeschriebene Inkompatibilitätsvorschriften in Betracht kommen. Im Ergebnis bejaht er diese Frage und untersucht anhand der genannten Fallgruppen die praktische Verwendbarkeit solcher gesetzlich nicht geregelter Bestellungshindernisse. Die Arbeit beleuchtet dabei an geeigneten Stellen auch die Rechtslage in Großbritannien.
Aus dem Inhalt: Entstehung, Auflösung bzw. Vermeidung von Interessenkonflikten im Aufsichtsrat infolge von Doppelmandaten – Zulässigkeit und dogmatische Begründung von ungeschriebenen Inkompatibilitätsvorschriften – Bearbeitung von Fallgruppen: Doppelmandate in Konkurrenzunternehmen, Behördenvertreter in Aufsichtsräten, Doppelmandate im Aufsichtsrat im Rahmen von feindlichen Übernahmen und das Sonderproblem der Bankenvertreter.