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Die Verpflichtung zum Ausbildungsunterhalt im Eltern-Kind-Verhältnis

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Dorothee Schmidt

Nach dem geltenden Recht sind die Eltern verpflichtet, ihren Kindern eine angemessene Vorbildung zu einem Beruf zu finanzieren. Vor dem Hintergrund der veränderten soziodemographischen sowie gesellschaftlichen Verhältnisse steht der Umfang dieser Verpflichtung immer wieder im Blickpunkt von Reformdiskussionen. So erörterte der 64. Deutsche Juristentag 2002 in seiner Abteilung Familienrecht erneut die Einführung einer gesetzlichen Altersgrenze für den Unterhaltsanspruch. Diese Arbeit untersucht ausgehend von der historischen Entwicklung des Anspruchs auf Ausbildungsunterhalt dessen heutige Funktionen und fragt nach der sich daraus ergebenden Reichweite sowie den Grenzen der bestehenden gesetzlichen Normierung. Dabei werden auch die gegenwärtigen Reformvorschläge kritisch durchleuchtet.
Aus dem Inhalt: Der Funktionswandel vom standesgemäßen zum angemessenen Ausbildungsunterhalt – Kriterien einer angemessenen Ausbildung – Obliegenheiten und Pflichten des Auszubildenden – Inhalt und Grenzen des Anspruchs auf Ausbildungsunterhalt – Zweitausbildung – Weiterbildung – Bedürftigkeit des Auszubildenden – Leistungsfähigkeit des Unterhaltsverpflichteten Maß des Unterhalts – Art der Unterhaltsgewährung.