Show Less
Restricted access

Mysterium Masturbation

Wenn sich Frauen selber lieben

Caroline Erb and Deborah Klingler-Katschnig

Masturbation galt Jahrhunderte lang als krankhaftes Übel. Zur Ausrottung dieses angeblichen Lasters wurden Mädchen und Frauen die Klitoris und Schamlippen amputiert oder weggeätzt, Keuschheitsgürtel und Zwangsjacken angelegt. Bis heute wird Selbstbefriedigung, insbesondere die weibliche, immer noch tabuisiert. In qualitativen Interviews geben Frauen Auskunft darüber, wie sie ihre Masturbation erleben und bewerten. So unterschiedlich die Techniken und persönlichen Vorlieben sind, so breit ist auch das Spektrum der sexuellen Fantasien. Dabei zeigt sich, dass die autoerotische Befriedigung zumeist als eigenständige Form des Lustgewinns erlebt wird und nicht als Ersatz für partnerschaftliche Sexualität.
Aus dem Inhalt: Historischer Überblick – Psychoanalytische Konzepte – Theorien zur weiblichen Masturbation – Weiblicher Orgasmus – Weibliche Ejakulation – Fantasien – Sadismus, Masochismus, Sadomasochismus – Pornografie – Sexuelle Störungen – Sexualtherapie – Darstellung und Interpretation der Interviews.