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Han. Christologie im Werk von Chung Hyun Kyung

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Marion Haubner

Chung Hyun Kyung steht als südkoreanische, öko-feministische Theologin in der Tradition der Minjung-Theologie. Dieser Band widmet sich ihrer Christologie als Brennpunkt einer asiatisch-christlichen Identität. Die Autorin verortet Chungs Theologie im geschichtlich-kulturellen Kontext Asiens und arbeitet ihre feministische Position heraus. Die Bedeutung des Christustitels «Schamanin» wird ausgehend vom Begriff Han («grollender Gram») erschlossen. Chungs Theologie, die inhaltlich und methodisch eine Herausforderung für die traditionelle Theologie darstellt, wird zu deren kritischem Korrelativ. In ihrer kulturellen Authentizität stagniert Chungs Christologie nicht zu einem geschichtslosen Personenkult. Ihr Christustitel «Schamanin» ist ein Bekenntnis mit einer politischen Funktion.
Aus dem Inhalt: Einordnung der Theologie Chung Hyun Kyungs im geschichtlichen und kulturellen Kontext Koreas – Herausarbeitung der wesentlichen Aspekte ihrer Theologie – Feministischer Prioritätsanspruch im asiatischen Kontext – Interpretation und Diskussion ihrer theologischen Schlüsselbegriffe Han und Minjung – Darlegung ihrer Kritik am Christozentrismus der westlichen Theologie und ihres «Survival-liberation centered syncretism» – Erklärung ihres Christustitels «Schamanin» auf dem Hintergrund der schamanischen Tradition Koreas – Diskussion möglicher Impulse für eine westliche Theologie.