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Bildung für eine gelingende Zukunft?

Ein Beitrag zur Rekonstruktion der Pädagogik von Hans Wittig

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Karl-Heinz Huber

Mit Erscheinen der PISA-Studie ist die Diskussion um eine zukunftsfähige Pädagogik neu entbrannt. Doch weder die präsentierte Analyse noch der Streit um deren Konsequenzen bringen das in den Blick, was Hans Wittig als zentrale Aufgabe der Pädagogik für eine gelingende Zukunft formuliert. Bleiben doch alle angeblich zukunfterschließenden Bildungsinhalte oder Schlüsselqualifikationen hinsichtlich der Frage nach der notwendigen sittlichen Orientierung für die nachfolgenden Generationen gefährlich ambivalent. Dem setzt Hans Wittig mit seiner metaphysisch offenen integrierenden Pädagogischen Anthropologie ein Konzept entgegen, das den Anspruch erhebt, diese Ambivalenz und ihre negativen Folgen zu überwinden, ohne dabei dogmatisch zu werden. Dass die Rekonstruktion dieses Ansatzes damit in Widerspruch zum derzeit vorherrschenden wissenschaftstheoretischen Paradigma in der Pädagogik geraten muss, wird kaum verwundern. Möglicherweise liegt aber gerade darin ihre besondere Aktualität.
Aus dem Inhalt: Grundlegung der Pädagogik Hans Wittigs: Die Anthropologie und Pädagogik Johann Heinrich Pestalozzis – Systematik der Pädagogik Hans Wittigs: Das Phänomen Erziehung und die Zergliederung in ausgewählte Grundbegriffe – Nachwort: Hans Wittig - Notizen zu Leben und Werk von Peter Kern und Hans-Georg Wittig.