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Rationale Umweltpolitik und Globalisierung der Wirtschaftsbeziehungen

Eine Analyse ausgewählter Umweltpolitikansätze

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Rainer Hillebrand

Im Zentrum der Diskussion über die Globalisierung stehen u.a. auch die Auswirkungen auf die natürliche Umwelt. Globalisierungskritiker befürchten dabei einen erhöhten Schadstoffausstoß, eine Flucht emissionsintensiver Industrien in so genannte Pollution havens und ein umweltpolitisches Race to the bottom. Als Gegenmaßnahme wird eine Ökologisierung der Weltwirtschaftsordnung gefordert. Die Verfechter eines freien Handels lehnen dies mit dem Hinweis auf die Gefahr eines neuen (Öko-)Protektionismus entschieden ab. Im Rahmen der Arbeit werden zunächst die Auswirkungen der Globalisierung auf die natürliche Umwelt systematisch analysiert. Anschließend wird ein normatives Konzept rationaler Umweltpolitik in sachlicher und räumlicher Dimension entwickelt. Dabei werden drei Umweltproblemkreise unterschieden, für die schließlich ausgewählte Politikansätze aus der Praxis im Hinblick auf die Rationalität und den erforderlichen institutionellen Reformbedarf untersucht werden. Dieses sind: die Politik der ökologischen Modernisierung in Deutschland (nationales Umweltproblem), das Kyoto-Protokoll (internationales Umweltproblem) und der Handel mit gentechnisch veränderten Lebensmitteln (Umweltproblem aus nicht-stationären Emissionsquellen).
Aus dem Inhalt: Globalisierung der Wirtschaft als Herausforderung für die Umwelt – Rationale Umweltpolitik in ökonomischer Analyse und Perspektive der Neuen Politischen Ökonomie – Internationale Dimensionen rationaler Umweltpolitik – Ausgewählte Politikansätze in der Praxis (Politik der ökologischen Modernisierung, Kyoto-Protokoll, EU-Politik zu Novel Food).