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Die Erfassung von Minderheitsbeteiligungen durch das Europäische Wettbewerbsrecht

Unter besonderer Berücksichtigung des Zusammenschlussbegriffs in der Fusionskontrollverordnung

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Jens Gräfer

Unternehmerische Strategien gehen vermehrt dahin, sich bei dem Erwerb von Anteilen an einem anderen Unternehmen mit einer Minderheitsbeteiligung zu begnügen. Die Arbeit stellt dar, welche Auswirkungen sich aus Minderheitsbeteiligungen auf den Wettbewerb zwischen Unternehmen ergeben können. Vor diesem Hintergrund wird untersucht, inwieweit die Regelungen des Europäischen Wettbewerbsrechts geeignet sind, die aus Minderheitsbeteiligungen resultierenden Wettbewerbsbeschränkungen zu erfassen. Im Mittelpunkt steht dabei der Zusammenschlussbegriff der Fusionskontrollverordnung, der festlegt, welche Formen des externen Unternehmenswachstums der präventiven Fusionskontrolle unterliegen. Darüber hinaus wird dargestellt, unter welchen Voraussetzungen Art. 81 und Art. 82 EG auf den Erwerb von Minderheitsbeteiligungen angewendet werden können.
Aus dem Inhalt: Die wettbewerbliche Problematik von Minderheitsbeteiligungen – Die Erfassung von Minderheitsbeteiligungen durch die Fusionskontrollverordnung – Die Anwendung von Art. 81 EG auf Minderheitsbeteiligungen – Die Anwendung von Art. 82 EG auf Minderheitsbeteiligungen.