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Epiphanie

Begriff und Gestaltungsprinzip im Frühwerk von James Joyce

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Klaus Peter Müller

Der von James Joyce aus der Theologie auf die Literatur übertragene Begriff «Epiphanie» ist in die allgemeine literaturwissenschaftliche Diskussion eingegangen. Die vorliegende Arbeit untersucht seine Sinngenese und den literar- und geistesgeschichtlichen Stellenwert, indem sie von der Sammlung Epiphanies ausgeht und sich induktiv dem Joyceschen Verständnis von «Epiphanie» nähert, das nicht nur für Joyces Gesamtwerk relevant ist, sondern ein repräsentatives Konzept für die Moderne, für ihr Kunst- und Weltverständnis ins- gesamt, darstellt. Neuere Aspekte von Semiotik, Pragmatik, Wahr- nehmungs-, Erkenntnis- und Kunsttheorie fliessen hier zusammen und erhellen die spezifische literar- und philosophiegeschichtliche Position des Epiphaniebegriffs.
Aus dem Inhalt: U.a. Die ästhetischen Theorien in Stephen Hero und A Portrait - Stephens und Joyces Ästhetik - Epiphanie und «quidditas», «Seele», das «Eine» - Das Prinzip des «Gnomon» - Typo- logie der Augenblickserfahrungen - Epiphanie als ästhetische Er- fahrung.