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Gesellschaftskritik in Heines «Lutezia»

Unter besonderer Berücksichtigung der chinesischen Heine-Rezeption

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Leilian Zhao

Anhand von Textanalysen und zeitgeschichtlichen Hintergründen wird Heinrich Heines Gesellschaftskritik in der Lutezia systematisch untersucht. Ein zentrales Moment bildet seine Kritik an der frühkommunistischen Gleichmacherei in Frankreich zu Beginn des 19. Jahrhunderts, die in den pseudokommunistischen Kampagnen der 1950er bis 1970er Jahren (Kulturrevolution) in China eine Entsprechung fand. Thema ist deshalb auch, wie Heine aus chinesisch-kommunistischer Sicht (miss-)interpretiert wurde. Diese Arbeit leistet einen wichtigen Beitrag zum Verständnis der Heine-Interpretation in China.
Aus dem Inhalt: Lutezia als Beispiel für gesellschaftskritische Literatur – Kapitalismuskritik – Gegen die kapitalistische Kolonialpolitik – Zur Frauenfrage – Der bornierte Nationalismus – Gegen die Gleichmacherei.