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Der strafrechtliche Schutz gegen ungerechtfertigte Vermögensverschiebungen in England und Wales im Vergleich mit dem deutschen Strafrecht

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Frank Och

Der Prozess der zunehmenden Europäisierung großer Rechtsgebiete macht auch vor dem Strafrecht nicht halt. Seit Jahren besteht deswegen die Idee der Verabschiedung eines gesamteuropäischen Strafgesetzbuches, insbesondere im Bereich der Vermögensdelikte. Diese Arbeit analysiert vor diesem Hintergrund den strafrechtlichen Vermögensschutz in England und Wales, welcher im wesentlichen durch die Theft Acts 1968 und 1978 bestimmt wird, und vergleicht diesen mit der Rechtslage in Deutschland. Der Autor wählt dabei eine funktionale Betrachtungsweise der verschiedenen nationalen Deliktstatbestände. Die einzelnen Tatbestände werden einander nicht isoliert gegenübergestellt, sondern es wird die jeweilige Systematik und Gesamtstruktur des Vermögensschutzes miteinander in Beziehung gesetzt. Besonderer Wert wird dabei auf etwaige Unterschiede zwischen dem Umfang des strafrechtlichen Schutzes in England und Wales respektive Deutschland gelegt. Einführend wird auf die Grundlagen und Besonderheiten des englischen/walisischen (Straf-)Rechts im allgemeinen eingegangen.
Aus dem Inhalt: Vermögensschutz im englischen und walisischen Recht – Vergleich mit der deutschen Rechtslage nach dem StGB – Wertende Würdigung – Gesetzesmaterialien aus England und Wales.