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Tertiarisierung und Informatisierung in Europa

Eine empirische Analyse des Strukturwandels in Deutschland, Frankreich, Italien und Großbritannien

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Nora Lauterbach

Ziel dieser Arbeit ist es, die Theorien des Strukturwandels hinsichtlich Tertiarisierung und Informatisierung zusammenfassend darzustellen und sie hinsichtlich der Informatisierung zu erweitern. Die Unterschiede beim Wandel der Wirtschaftsstrukturen werden für die vier europäischen G7-Länder für die letzten Jahrzehnte zunächst deskriptiv analysiert. Damit können auch Lösungsansätze für das gravierende Problem der Arbeitslosigkeit durch das Aufdecken von Schwachstellen beim Strukturwandel aufgezeigt werden. Schließlich wird das statistisch-ökonometrische Analyseinstrumentarium zur empirischen Überprüfung der Theorien des Strukturwandels um bisher nicht oder selten angewendete Verfahren wie das Classical Pooling und den strukturellen VAR-Ansatz erweitert.
Aus dem Inhalt: Abgrenzungen zur Tertiarisierung und Informatisierung mit Erläuterung der Definitionsproblematik – Darstellung der Erklärungstheorien für Strukturwandel: Sektorentheorien, Modelltheorien (Versuch der Begründung eines Informationsbias) und Außenwirtschaftliche Erklärungsansätze – Deskriptiver Befund: Stand der Tertiarisierung, der Informatisierung und der Außenwirtschaftlichen Determinanten des Strukturwandels – Empirische Analyse: u.a. Trend und Zyklus, Lilien-Index, Verdoornsches Gesetz, Multiple Regressionen, Classical Pooling sowie Schätzungen mit einem SVAR-Modell.