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Marktstrukturelle Kriterien bei der kartellrechtlichen Beurteilung vertikaler Bindungen im europäischen und im tschechischen Kartellrecht

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Katerina Buchtova

Das Buch erörtert den Gesamtkomplex der vertikalen Vertriebsbindungen im Lichte des Kartellrechts und widmet sich der Änderung der Rechtslage in der Europäischen Gemeinschaft (Leitlinien der Kommission über vertikale Beschränkungen und Gruppenfreistellungsverordnung Nr. 2790/1999). Diese neue Regelung berücksichtigt die Bedeutung wirtschaftlicher Kriterien und insbesondere die Marktstruktur für die wettbewerbsbeschränkende Wirkung von vertikalen Vertriebsbindungen. Dargestellt wird das für diesen Bereich relevante Kartellrecht sowie die entsprechende Entscheidungspraxis in der Europäischen Gemeinschaft und in der Tschechischen Republik. Für das tschechische Kartellrecht wird ebenso die Rechtsharmonisierung und Rechtsangleichung im Prozess der Beitrittsvorbereitungen beleuchtet. Die Studie integriert ökonomische und rechtliche Überlegungen in Bezug auf vertikale Bindungen.
Aus dem Inhalt: Wirtschaftliche und wettbewerbliche Bedeutung vertikaler Bindungen – Stellung vertikaler Bindungen im EG- und im tschechischen Kartellrecht – Europa-Abkommen und Rechtsangleichung – Marktstruktur als Bewertungskriterium für vertikale Bindungen in der Entscheidungspraxis der Kommission, des EuGH, des EuG und der tschechischen Kartellbehörde – Untersuchung der Marktmacht – Bewertung einzelner vertikaler Beschränkungen.