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Die kleineren Parteien im Zweikräftefeld des deutschen Volksparteiensystems

Eine funktionalistische Typologie unter Vergleich mit dem Vereinigten Königreich

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Hans-Jörg Dietsche

Die Arbeit geht von der These aus, daß Zweikräfte-Systeme, die von zwei auf breiteste Integration angelegten Volksparteien beherrscht werden, Sollbruchstellen in ihrer Integrationsfähigkeit aufweisen und zwar an drei Stellen, die kleineren Parteien als Marktlücken im Parteienwettbewerb dienen. Diese drei Parteitypen werden nun nicht als statische Kategorien verstanden. Es werden Idealtypen nach Max Webers Methodenlehre gebildet, um dann die Parteien in Einzeldarstellungen mit diesen Idealtypen zu vergleichen. Da sich manche Partei aus ihrer Marktlücke herausentwickelt und dabei eine andere Partei aus ihrer Lücke zu verdrängen sucht, ergibt sich über diese Typisierung hinaus ein Marktlücken-Modell, unter Weiterentwicklung des Downs’schen Parteienkonkurrenzmodells.
Aus dem Inhalt: Anhaltspunkte für Größenkategorien im Parteienrecht von Deutschland und dem Vereinigten Königreich – Großpartei, kleinere Partei und Kleinpartei – Eine Typologie der kleineren Partei – Die methodologische Grundlage der Typenbildung: Das Konzept des Idealtypus nach Max Weber – Die Marktlücken im Zweikräfte-Parteiensystem und die Typen der kleineren Partei – Anthony Downs Parteienkonkurrenzmodell – Das Marktlücken-Modell – Der Vergleichsmaßstab: die kleineren Parteien im Vereinigten Königreich.