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Hegemonie und Konsens

Bedingungen für Entstehung und Stabilität von Kooperationsbereitschaft auf Seiten der Sekundärstaaten

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Elisabeth Schmitt

In der internationalen Ordnungs- und Sicherheitspolitik spielen hegemoniale Kooperationsverhältnisse eine wichtige Rolle. Im Zentrum dieser Arbeit stehen die Partnerstaaten der Führungsmacht. Unter welchen Bedingungen arbeiten sie mit einem Hegemon zusammen? Wann ist diese Kooperation stabil, wann erodiert sie? Die Autorin entwickelt ein «Konsensmodell», das es ermöglicht, die Stabilität hegemonialer Zusammenarbeit zu untersuchen. Mit diesem Faktorenkatalog werden exemplarisch die Beziehungen Argentiniens zu Großbritannien bis 1945 und das französisch-amerikanische Verhältnis seit dem Zweiten Weltkrieg analysiert. Die Arbeit leistet einen wichtigen Beitrag zum besseren Verständnis hegemonial strukturierter Zusammenarbeit. Mit dem «Konsensmodell» ist ein erster Schritt hin zur eigenständigen Betrachtung der Sekundärstaaten getan.
Aus dem Inhalt: Hegemonie in den internationalen Beziehungen – Legitimität und Konsens – Übernahme der Rolle eines Klientelstaates in einem hegemonialen Staatenverhältnis – Konsens als Stabilitätsfaktor für hegemoniale Staatenkooperation – Großbritannien als Hegemon – Argentinien als britischer Gefolgschaftsstaat – Die USA als Hegemon – Frankreich nach 1945.