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Mündigkeit in der Postmoderne

Ansatzpunkte und Zielperspektiven von Erwachsenenbildung als Identitätsbildung im Rahmen der gegenwärtigen gesellschaftlichen Wandlungsprozesse

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Birgit Riße

Als emanzipatorisches Leitziel bildungstheoretischer und -praktischer Bemühungen stellt sich die Frage nach Mündigkeit in zweierlei Hinsicht: als individuelles Entwicklungspotential in den persönlichen Bildungswegen ebenso wie untrennbar damit verbunden als Entwicklung einer vernünftigen Kultur im Sinne einer Zivilisierung der Gesellschaft. Doch kann von einer Mündigkeit in allen Orientierungszusammenhängen noch ausgegangen werden und welche Umrisse erhält Mündigkeit heute, wenn der Durchgang durch die Postmoderne den gesellschaftlichen Wandel zu postmodernen Lebensbedingungen – postmodernen Konstitutionsbedingungen für Identität – und den theoretischen Bruch mit der Moderne in einem neuen Zugang zu Subjektivität, Vernunft, Erkenntnis und Ethik in Rechnung stellt? Der Argumentationsgang durchwandert den kritischen Pfad zwischen modernen und postmodernen Theorieansätzen und behandelt den Bruch zwischen Moderne und Postmoderne unter der Perspektive von Identitätsarbeit, Wirklichkeitsverarbeitung, Verständigung und sozialer Kreativität.
Aus dem Inhalt: Gesellschaftlicher Wandel und Identität: Moderne oder postmoderne Welt? – Modernisierung – Postmodernisierung – Postmoderne – Erwachsenenbildung und Identität – Ein gegenwartsorientierter kritischer Bildungsbegriff – Postmoderne Mündigkeit – Verständigung als Grundlage für Bildungsprozesse – Bildung als Aneignungsprozeß – Ästhetische Lernkultur – Portalthemen und Schlüsselkompetenzen.