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Theologe zwischen den Weltkriegen: Hermann Wolfgang Beyer (1898-1942)

Zwischen den Zeiten- Konservative Revolution- Wehrmachtseelsorge

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Irmfried Garbe

In dieser Biographie wird einer der Theologen vorgestellt, der in seinem Wirken, in seinem wissenschaftlichen und publizistischen Werk die Faktoren widerspiegelt, die zwischen Kaiserreich und Zweitem Weltkrieg Menschen prägten. Hermann Wolfgang Beyer griff in die Zeitgeschichte gestaltend ein. Als Studentenpolitiker während der Weimarer Republik bis hin zum Seelsorgeamt in der Wehrmacht bestimmte ein protestantischer Verantwortungsgedanke sein Handeln. Beyer wirkte als Professor für Christliche Archäologie, kirchliche Kunst und Kirchengeschichte in Greifswald und Leipzig. Er gestaltete Hochschul- und Kirchenpolitik mit. Ende 1933 wurde er Kirchenminister in der Reichskirchenregierung Ludwig Müllers und bezog Leitungsfunktionen in den großen evangelischen Verbänden. Die Wechselwirkung von Zeitgeschichte und Prägung der Persönlichkeit wird dem Leser in dieser Biographie intensiv vor Augen geführt.
Aus dem Inhalt: Vorspiele des Lebens – Soziale Herkunft – Kindheit und Jugend – Soldatenjahre – Studium und akademische Lehrzeit – Der kurze Weg ins Ordinariat – Professor der Theologie – Aktionismus und Illusion – Divisionsseelsorger.