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Hypothek nach russischem Recht und ihre Funktionalität

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Roman Schwarkewitsch

Die für die Wirtschaft erforderliche Entwicklung und Etablierung des Kreditwesens ist nicht möglich ohne zuverlässige rechtliche Mittel zur Sicherung von Interessen der Gläubiger vor allem auf Basis der Grundpfandrechte. Das russische Recht kennt als Grundpfandrecht derzeit nur die Hypothek. Die Hypothek als Rechtsinstitut hat einen sehr komplexen Charakter und betrifft direkt das Eigentum an Grund und Boden, den Rechtsverkehr von Grundstücken und anderen Immobilien, die staatliche Registrierung der Rechte am unbeweglichen Vermögen und von Rechtsgeschäften mit diesem.
In dieser Arbeit werden verschiedene Aspekte des formellen und des materiellen Hypothekenrechts in Russland sowie die Interdependenzen mit anderen Rechtsgebieten analysiert. Untersucht werden unter anderem die Problematik des Erwerbs eines Rechtes durch den Sicherungsnehmer sowie der Schutz und die Realisierung seiner Rechte in allen Stadien der Abwicklung eines Hypothekarkredites einschließlich Zwangsvollstreckung und die Befriedigung der gesicherten Forderung aus dem Wert des Pfandgegenstandes. Es wird geprüft, inwieweit die Hypothek ihre Aufgabe als Kreditsicherungsmittel erfüllt und die rechtliche Ausgestaltung der Hypothek nach russischem Recht eine flexible Anwendung dieses Instrumentes für die Praxis ermöglicht. Als Gesamtergebnis der Untersuchung wird konstatiert, dass die russische Hypothek in der Summe aller Faktoren nur bedingt den Anforderungen des Rechtsverkehrs entspricht.
Aus dem Inhalt: Der Ursprung der Hypothek und die Entwicklung der russischen Hypothek – Das Recht an Grund und Boden in Russland – Die Erfassung von Immobilien – Die staatliche Registrierung der Rechte am unbeweglichen Vermögen und von Rechtsgeschäften mit Immobilien in Russland – Die Hypothek nach geltendem russischem Recht – Die Hypothek in der Praxis – Der Hypothekenmarkt in Russland.