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Die Verzahnung von Straf- und Zivilrecht im Kampf gegen häusliche Gewalt

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Frank Merscher

Die Studie beinhaltet eine umfassende nach Anspruchsgrundlagen geordnete Darstellung des zivil-, straf- und verwaltungspolizeirechtlichen Instrumentariums gegen häusliche Gewalt sowohl in verfahrens-, als auch in materiell-rechtlicher Hinsicht. Das Werk richtet sich in erster Linie an den Rechtsanwender in der Praxis, insbesondere an Rechtsanwälte, Richter, Staatsanwälte und Polizeibeamte. Die vom Autor untersuchten Mängel des bisher geltenden Rechts einerseits sowie die vom Gesetzgeber formulierten Zielstellungen andererseits sind der Maßstab, an dem die zahlreichen Gesetzesnovellen gemessen und kritisch gewürdigt werden. Eingehend behandelt werden die verfahrensrechtlichen Besonderheiten der ZPO, des FGG und der HausratsVO sowie die Systematik des vorläufigen Rechtsschutzes und das Rechtsmittelverfahren. Im materiell-rechtlichen Teil werden der Geltungsbereich, die Tatbestandsvoraussetzungen, die Darlegungs- und Beweislast sowie die Rechtsfolgen einer jeden in Betracht kommenden Anspruchsgrundlage und die Normenkonkurrenz beschrieben. Im letzten Teil der Arbeit wird die Verzahnung von Polizei, Straf- und Zivilrecht aufgezeigt.
Aus dem Inhalt: Dimension der häuslichen Gewalt in der BRD – Historie der Gesetzgebung – Zuständigkeit des Gerichts bei häuslicher Gewalt – Verfahren vor dem Familien- und dem allgemeinen Zivilgericht – Vorläufiger Rechtsschutz – Schutzanordnungen – Rechtsmittel – Materiell-rechtliche Anspruchsgrundlagen – Konkurrenzen – Polizei als Ordnungsbehörde und Strafverfolgungsorgan im Kampf gegen häusliche Gewalt – Staatsanwaltschaft im Kampf gegen häusliche Gewalt – Verfahrensrechtliche Befugnisse des Verletzten bei der Verfolgung häuslicher GewSchG.