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Wertorientierte Risikofrüherkennung und ihre Überwachung durch den Aufsichtsrat

Haftungsrechtliche Implikationen aus §§ 111 Abs. 1, 91 Abs. 2 AktG für eine verbesserte Corporate Governance

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Alexander Lenz

Die Untersuchung widmet sich der Überwachungsverantwortung unternehmerischer Entscheidungsträger im Bezugsfeld eines wertorientierten Risikomanagements auf oberer Leitungsebene. In Form einer interdisziplinären Betrachtung werden Anforderungen an eine wertorientierte Unternehmensüberwachung formuliert, die im Ergebnis eine tatbestandliche Feinzeichnung des organschaftlichen Pflichtenkreises unter Verknüpfung strategietheoretischer, bewertungstechnischer sowie rechtswissenschaftlicher Denkmuster darstellt. Aus vorhandenen gesetzgeberischen bzw. höchstrichterlichen Vorgaben, allgemeinen Rechtsgrundsätzen und Erkenntnissen verschiedener betriebswirtschaftlicher Fachdisziplinen wie etwa der Planungs- und Finanzierungslehre, des Controllings und der Internen Revision, werden konstitutive Gestaltungsparameter und Modalitäten einer wertorientierten strategischen Unternehmenskontrolle in Form eines haftungsrechtlich umsetzbaren Sorgfaltsstandards entwickelt. Hierdurch gelingt es in der Gesamtsicht, Ansatzpunkte eines «Pflichtrasters» zur Exkulpation von unternehmerischen Entscheidungsträgern insbesondere im Bereich der Überwachung der Maßnahmen nach § 91 Abs. 2 AktG und implizit auch der zukunftsorientierten Unternehmensplanung zu generieren.
Aus dem Inhalt: Wertorientierte Risikofrüherkennung nach Maßgabe der Anforderungen aus § 91 Abs. 2 AktG – Aufsichtsratshaftung – Problemfelder und Entwicklungstendenzen der aktienrechtlichen Corporate Governance – Strategische Kontrolle auf oberer Leitungsebene unter Berücksichtigung haftungsrechtlicher Gesichtspunkte.