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Neue Ansätze in der Mittelalterphilologie – «Nye veier i middelalderfilologien»

Akten der skandinavistischen Arbeitstagung in Münster vom 24. bis 26. Oktober 2002

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Susanne Kramarz-Bein

Die in diesem Band versammelten 14 Aufsätze gehen zum größten Teil auf die während des internationalen Workshops «Neue Wege in der Mittelalterphilologie/Nye veier i middelalderfilologien» vom 24. bis 26. Oktober 2002 im Institut für Nordische Philologie der Universität Münster gehaltenen Vorträge zurück. Auf dieser Tagung wurden aktuelle Problemfelder der mediävistischen skandinavistischen Forschung interdisziplinär und interkulturell betrachtet, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf den kontinental-skandinavischen Literatur- und Kulturbeziehungen des Mittelalters lag. Konkret standen aktuelle Diskurse und Theorieansätze in den Bereichen Narratologie, Intertextualitäts- und Kontextualisierungsdiskussion, Mentalitätsgeschichte, Sozial-, Struktur- und Literaturanthropologie sowie gender studies im Interessenfokus, mithin Aspekte, die die altskandinavistische Mittelalterdiskussion in den etablierten Genres der altnordischen Literatur (Edda, Saga und Skaldik) aktuell bestimmen.
Aus dem Inhalt: Stephen A. Mitchell: ‘An Evil Woman is the Devil’s Door Nail’ - Probing the Proverbial and Pictorial Patriarchate in Medieval Scandinavia – Uwe Ebel: Das Niebelungische als Ort einer Dämonologie des Demos oder Reflexionen über alte und neue Wege der Mittelalterphilologie – Stefanie Würth: Kulturwissenschaftliche Ansätze in der Mediävistik – Heiko Uecker: Geschichte - Erinnerung - Saga – Judy Quinn: Construing habitus in eddic dialogue: The order of stanzas in Oddrúnargrátr – Karl G. Johansson: Översättning och originalspråkstext i handskriftstraderingens våld - Merlínusspá och Vǫluspá i Hauksbók – Trine Buhl: Premises of Literary History – Torfi Tulinius: Political Exegesis or Personal Expression? The Problem of Egils saga – Gert Kreutzer: Ethischer Diskurs und gesellschaftspolitische Tendenzen in ausgewählten Isländersagas – Harald Müller: Ethische Konzepte und transtemporales Bewußtsein in der Hrafnkels saga Freysgođa – Hubert Seelow: Noch einmal: Grettis saga Ásmundarsonar – Fulvio Ferrari: Mouvance des Textes und feudale Reinterpretation: Das Beispiel der Örvar-Odds saga – Susanne Kramarz-Bein: Literaturanthropologische Überlegungen zur Þiđreks saga af Bern – Edith Marold: Lebendige Skaldendichtung.