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Wissenschaft als Beruf?

Weiterbildung von Wissenschaftlerinnen an der Universität – zwischen Frauenförderung und Gender Mainstreaming

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Monika Kastner

Die quantitative Unterrepräsentation von Frauen innerhalb des wissenschaftlichen Personals an Universitäten ist ein unverändert bestehendes Faktum. Diese Arbeit beleuchtet organisationsstrukturelle und -kulturelle Aspekte dieser asymmetrischen Präsenz unter Berücksichtigung aktueller Reformprozesse an Universitäten. Sie analysiert bislang gesetzte Maßnahmen zur Förderung von Frauen in der Wissenschaft und neue Entwicklungen im Bereich der universitären Gleichstellungspolitik. Am Praxisbeispiel der Evaluation eines innovativen Personalentwicklungsprogramms an den Grazer Universitäten werden allgemeine Schlussfolgerungen zu Potenzialen und Grenzen der universitären Karriereförderung von Frauen entwickelt und Empfehlungen für die Umsetzung von Gender Mainstreaming an Universitäten dokumentiert.
Aus dem Inhalt: Analyse aktueller sekundärstatistischer Daten zur asymmetrischen Präsenz der Geschlechter in der Wissenschaft und an Universitäten – Untersuchung der Situation von Wissenschaftlerinnen, der Bedingungen des Aufstiegs (strukturelle und kulturelle Barrieren) und aktueller Reformprozesse an Universitäten – Vergleichende Darstellung der Strategie der Frauenförderung und des Gender Mainstreamings – Präsentation und Interpretation der Evaluationsergebnisse einer frauenfördernden Maßnahme im Rahmen eines Gender Mainstreaming-Programms an den Grazer Universitäten – Dokumentation von Empfehlungen für eine optimierte Umsetzung.