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Bemühungen um ein Reichsgesetz gegen den Büchernachdruck

Anläßlich der Wahlkapitulation Leopolds II. aus dem Jahre 1790

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Steffen-Werner Meyer

Im 18. Jahrhundert konnte Schutz vor Büchernachdruck nur durch die Erteilung eines Druckprivilegs erlangt werden. Im Jahre 1790 gab es jedoch Bemühungen, den Büchernachdruck mittels der Wahlkapitulation Leopolds II. sofort zu verbieten. Die Arbeit beleuchtet diesen bislang wenig erforschten Teil der Geschichte des Büchernachdrucks und schafft damit eine Grundlage für eine neue Betrachtungsweise der Ereignisse um die Wahlkapitulation Leopolds II. Dabei werden unter anderem der Vorstoß Preußens für ein sofortiges Nachdruckverbot und die Aktivitäten des organisierten Buchhandels herausgestellt.
Aus dem Inhalt: Die Diskussion um den Büchernachdruck – Die Behandlung der Nachdruckfrage auf dem Wahlkonvent 1790 – Die Organisation des Buchhandels im Jahre 1790 – Die Rolle Kurbrandenburgs (Preußens).