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Rand und Wittgenstein

Versuch einer Annäherung

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Mathias Iven

Am 14. Juni 1903 wurde Rozalia (Rose) Rand geboren. Wenn sie heutigentags im philosophischen Diskurs überhaupt noch Erwähnung findet, wird sie zuerst mit den Sitzungen des Wiener Kreises in Verbindung gebracht. Anläßlich ihres 100. Geburtstages erscheinen hier erstmals Dokumente aus ihrem Nachlaß. Sie zeigen die bisher unbekannte und dennoch vielschichtige Beziehung zu Leben und Werk Ludwig Wittgensteins. Anfang der vierziger Jahre lernte sie ihn in Cambridge kennen und besuchte dessen Lehrveranstaltungen. Interessant sind vor allem Rands Vorlesungsnachschriften und ihr bisher unbekannter Briefwechsel mit Wittgenstein.
Aus dem Inhalt: Mathias Iven: Rose Rand. Eine biographische Skizze – Rose Rand: Die Begriffe «wirklich», «nichtwirklich» auf Grund der Befragung Geisteskranker (1935/1938) – Rose Rand: Wittgensteins Vorlesung über den Glauben (1940) – Rose Rand: Wittgensteins Vorlesungen (1940/1941) – Rose Rand - Ludwig Wittgenstein: Briefwechsel (1941 bis 1946) – Rose Rand: Der Einfluß Wittgensteins auf den Wiener Kreis (Version 1972) – Bibliographie zu Rose Rands Veröffentlichungen.