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Intertextualität in der Übersetzung

W. Jerofejews "Moskva – Petuški</I> in der Übersetzung von N. Spitz – eine kritische Analyse

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Alexej Laiko

Diese Arbeit wurde 2004 mit dem Aticom-Förderpreis ausgezeichnet.
Intertextualität ist ein Phänomen, das die Literatur-, Sprach- und Translationswissenschaft gleichermaßen beschäftigt. Die Intertextualität ist geradezu kennzeichnend für die postmoderne Literatur. Das poststrukturalistische Kultwerk von W. Jerofejew Moskva – Petuški wurde in der nicht-russischsprachigen Rezeption als Trinkermonolog gänzlich fehlinterpretiert. Die biblischen und literarischen Intertexte, die das Werk zu einer einzigartigen «semantischen Explosion» machen, wurden in der Übersetzung weitgehend nicht berücksichtigt.
Aus dem Inhalt: Bibel- und Literaturintertext als Schlüsselkategorien der russischen Postmoderne – Intertextuelle Anhaltspunkte zum Dekodieren und zum adäquaten Übersetzen der russischen postmodernen Literatur – Übersetzungsstrategisches Vorgehen bei intertextualitätsgeladenen Texten.