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Treuepflichten von Kapitalgesellschaftern untereinander und gegenüber der Gesellschaft

Eine rechtsvergleichende Darstellung des deutschen und amerikanischen Rechts

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Karl-Heinz Worch

Die Diskussion um die Anwendung der Generalklausel Treuepflicht auf die Rechtsbeziehungen der Kapitalgesellschafter stand zunächst ganz im Zeichen dogmatischer Probleme. Erst in neuerer Zeit ist vermehrt die Tendenz erkennbar, auch auf die Regelungsbedürftigkeit des jeweiligen Interessenkonfliktes abzustellen und durch Fall- gruppenbildung sachgerechte Lösungskriterien zu entwickeln. Ur- sächlich hierfür waren nicht zuletzt rechtsvergleichende Unter- suchungen des amerikanischen Rechts, die vor allem Ende der sechziger und zu Anfang der siebziger Jahre durchgeführt wurden. In Fort- setzung dieser Tendenz will die vorliegende Arbeit versuchen, durch Vergleichung des gegenwärtigen Regelungsbereiches der Treuepflichten von Kapitalgesellschaftern im deutschen und amerikanischen Recht einen Beitrag zur inhaltlichen Konkretisierung der Generalklausel zu leisten.
Aus dem Inhalt: Die Dogmatik von Treuepflicht und Fiduciary Duty in der deutschen und amerikanischen Kapitalgesellschaft - Sat- zungs- und Strukturänderungen - Weisungen an die Geschäfts- führung - Sonstige Fälle der Begrenzung von Stimmrechts- und Weisungsmacht - Sonstige Mitgliedschaftsrechte - Anteils- handel - Treuepflichtverletzungen unter Federal Securities Law.