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Erwerberschutz in Europa – Neue Perspektiven

Eine rechtshistorisch-rechtsvergleichende Studie zur Entwicklung der Erwerberschutzsysteme Deutschlands, Österreichs, Frankreichs und Italiens

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Nicole Lang

Der Erwerberschutz bedarf dringend einer Rechtsangleichung auf europäischer Ebene. Die Divergenzen der nationalen Regelungen des gutgläubigen Erwerbs und der Ersitzung verführen dazu, Diebesgut in die Länder zu verbringen, in denen am leichtesten Eigentum daran erworben werden kann. Im Vorfeld einer Rechtsvereinheitlichung, die ein ausgewogenes Verhältnis von Eigentümerschutz und Schutz des rechtsgeschäftlichen Verkehrs schaffen soll, ist zunächst die Rechtsvergleichung gefordert. Um die nationalen Regelungen zu verstehen, sollte aber auch deren historische Entwicklung berücksichtigt werden. Diese rechtshistorisch-rechtsvergleichende Studie führt die nationalen Erwerberschutzsysteme auf gemeinsame Grundprinzipien zurück und versucht auf diese Weise dazu beizutragen, einer einheitlichen europäischen Regelung den Weg zu bereiten.
Aus dem Inhalt: Entwicklung der Ersitzung im römischen Recht – Sachverfolgung im Mittelalter – Wirkung der Rezeption – Erwerberschutz im Älteren Gemeinen Recht – Ersitzung und gutgläubiger Erwerb in den modernen Kodifikationen – Ausblick auf ein gemeineuropäisches System des Erwerberschutzes.