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Der ökonomische Raum auf der Basis geographischer Modellvorstellungen

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Franz Benker

Der Autor setzt sich zum Ziel, den Einfluß des Raumes auf Wirtschaftsprozesse zu erforschen. Grundlegender Gedanke ist dabei die Vorstellung vom Hindernischarakter des Raumes. Es ist der Versuch, im Rahmen eines interdisziplinären Ansatzes Antworten auf die Fragen zu finden: Inwieweit behindert der geosphärische Raum ökonomische Austauschprozesse? Welche Barrieren stellt er dem Wirtschaftssubjekt, dem ökonomischen System entgegen? Ist der Raum (überhaupt) ein Hindernis? Wenn ja, wie läßt sich dieses Hemmnis quantifizieren? Ist der Raum als Hindernis beeinflußbar? Kann er im historischen Prozeß überwunden werden? Dazu wird ein umfassendes Modell des Raumwiderstandes entworfen, welches von Basisannahmen der theoretischen Geographie ausgeht. Schließlich wird der geosphärische Raum per Operationalisierung in die neue Wirtschaftstheorie überführt.
Aus dem Inhalt: Ökonomische Prozesse unter geosphärischem Aspekt – Modellüberlegungen zum ökonomischen Raum – Der Raumwiderstand – Systemtheoretische Eigenschaften des ökonomischen Raums – Operationalisierung des ökonomischen Raums – Ein Ländervergleich mit Hilfe des Raumwiderstandes.