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Die Praxis der betrieblichen Interessenvertretung unter den Bedingungen der Globalisierung

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Ute Kratzmeier

Insbesondere in weltweit agierenden Industrieunternehmen hat sich die Anforderung, sich dem internationalen Wettbewerb stellen zu müssen oder zu wollen, bis in die kleinsten Betriebseinheiten als Handlungsmaxime Eingang verschafft. Diese Arbeit geht der Frage nach, wie sich der Globalisierungsdiskurs auf die industriellen Beziehungen und hier insbesondere auf die Repräsentanzbeziehung des Betriebsrats und der gewerkschaftlichen Interessenvertreter zu den Beschäftigten auswirkt. Es zeigt sich, dass insbesondere der Interessenvertretungsstil des Co-Managements eine intensive Kommunikation mit den Beschäftigten erfordert, um hinreichend akzeptiert zu werden. Das Vertrauen der Beschäftigten in die Wirksamkeit der Interessenvertretung muss unter den schwieriger gewordenen Bedingungen neu hergestellt werden.
Aus dem Inhalt: Globalisierung und Mitbestimmung – Mitbestimmung und Zweite Moderne – Globale Standortpolitik – Arbeitnehmerinteressen – Vertrauen und Partizipationskompetenz.