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Ein Friedensprozeß ohne Versöhnung

Der Israelisch-Palästinensische Konflikt und die Oslo-Verhandlungen als Beispiel für die Probleme des Konfliktmanagements

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Reiner Meyer

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Veränderung des Konfliktmanagements in den neunziger Jahren. In dieser Zeit rückten neue Ansätze in den Vordergrund, wie das Modell der Wahrheitskommission und der Aspekt der «reconciliation» (Versöhnung). Anhand dieser neuen Konzepte erfolgt eine Analyse des Israelisch-Palästinensischen Friedensprozesses von Oslo dahingehend, ob das Scheitern der mangelhaften Versöhnungsarbeit zuzurechnen ist. Neben der empirischen Arbeit wurde Kontakt mit den Beteiligten von Oslo und des Israelisch-Palästinensischen Konfliktes aufgenommen, um die Meinung der Betroffenen in Erfahrung zu bringen. Das Ergebnis der Arbeit zeigt, daß die neuen Erkenntnisse des Konfliktmanagements in und nach Oslo kaum Eingang in die Konfliktarbeit gefunden haben.
Aus dem Inhalt: Neue Ansätze im Konfliktmanagement, wie der Aspekt der «reconciliation» (Versöhnung) und das Modell der Wahrheitskommission – Der Israelisch-Palästinensische Konflikt und der Oslo-Friedensprozeß – Zusammenhänge von «peace», «justice», «truth», «forgiveness/apology/mercy/regard» und «reconciliation» – Das Narrative, Fragen der Identität und sozialpsychologische Hindernisse.