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Kohärenzgefühl und Krankheitsverarbeitung bei Patientinnen und Patienten mit chronischer Polyarthritis

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Maria-Brigitta Witte

In dieser Arbeit wird der Zusammenhang zwischen Kohärenzgefühl und Coping bei Menschen, die an chronischer Polyarthritis erkrankt sind, untersucht. Vor dem Hintergrund des Salutogenesekonzeptes wurde folgende Frage überprüft: Welchen Effekt hat das Kohärenzgefühl auf die Antwortmuster und die Anzahl eingesetzter Coping-Strategien und welche Rolle spielt dabei die Erkrankung? Es zeigte sich, dass das Kohärenzgefühl einen hohen Erklärungswert besitzt. Personen mit starkem Kohärenzgefühl bewerteten Belastungssituationen eher positiv und setzten häufiger Strategien ein, die emotionsregulierend wirkten. Sie waren darüber hinaus in der Lage, eine größere Anzahl von Strategien zu identifizieren, die sie in belastenden Situationen nicht einsetzen.
Aus dem Inhalt: Empirische Untersuchung – Salutogenesekonzept – Bewältigung chronischer Polyarthritis – Effekte des Kohärenzgefühls – Effekte von Krankheitsparametern, soziodemographischen Variablen und Geschlecht – Diskussion der Ergebnisse in Hinblick auf die Behandlung und Rehabilitation von Menschen mit chronischer Polyarthritis.