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Die Logistik als Motor regionaler Strukturentwicklung

Sektorale Clusterstrukturen und Netzwerkpotentiale am Beispiel Bremen und Hamburg

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Martin Wrobel

Deindustrialisierungs- und Suburbanisierungsprozesse sind vielerorts der Grund für massenhafte Arbeitsplatzverluste oder Arbeitsplatzverlagerungen aus den Städten in das stadtnahe Umland bzw. auch darüber hinaus in den ländlichen Raum. Für die Länder Bremen und Hamburg, die aufgrund ihres Status als Stadtstaaten hiervon in besonderem Maße negativ betroffen sind, könnte eine wirtschaftspolitische Reaktion auf diesen Trend in der Förderung und Verbesserung der Rahmenbedingungen des traditionell an beiden Standorten stark vertretenen Logistiksektors liegen, um durch die Schaffung neuer Arbeitsplätze in dieser zukunftsträchtigen Branche den genannten Verlusten entgegenzuwirken. Die Erfolgsaussichten dieser wirtschaftspolitischen Strategie werden mit Hilfe der analytischen Instrumente der Shift-Share-Analyse und der Cluster-/Netzwerkanalyse (UCINET 6.0) sowie einer umfassenden Unternehmensbefragung ermittelt.
Aus dem Inhalt: Die Suburbanisierung und ihre Folgen für die Arbeitsplatzsituation in den Stadtstaaten Bremen und Hamburg – Der Logistiksektor: Wachstums- und Innovationspotentiale - eine Chance für Mehrbeschäftigung – Sekundärstatistische Operationalisierung des Logistiksektors – Entwicklung eines Umsteigeschlüssels zwischen den Wirtschaftssystematiken WS 73 und WZ 93 – Der Logistiksektor in seinen Grundstrukturen: Durchführung einer detaillierten Shift-Share-Analyse – Unternehmensbefragung: Evaluierung des Status-quo sowie der internen und externen Verflechtungsbeziehungen der Branche – Analyse der Clusterstrukturen – Analyse der Netzwerkstrukturen – Umsetzungsorientierte Handlungsoptionen für die logistikrelevanten öffentlichen und privaten Akteure in der Region.