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Die Geschichtsphilosophie in der spätantiken Historiographie

Studien zu Prokopios von Kaisareia, Agathias von Myrina und Theophylaktos Simokattes

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Dariusz Brodka

Prokopios von Kaisareia, Agathias von Myrina und Theophylaktos Simokattes haben ein relativ klares und rationales Bild der großen, dramatischen Ereignisse des 6. Jahrhunderts gezeichnet. In ihren Werken kommen sowohl die klassischen Deutungsmuster und Geschichtskonzeptionen als auch die christliche Weltanschauung zum Ausdruck. In der Arbeit wird die Geschichtsphilosophie dieser Historiker untersucht. Gemeint ist damit ein Nachdenken über die Geschichte, über ihren Sinn, ihre Struktur und ihre Mechanismen. Es handelt sich um eine deutende Betrachtung der historischen Vorgänge und Erscheinungen, die auf das Feststellen und Erkennen der Faktoren und Strukturen zielt, die die gegebene Wirklichkeit bilden. Diese Untersuchung will damit zum richtigen Verständnis und zur gerechten Würdigung der spätantiken Historiographie beitragen.
Aus dem Inhalt: Prokopios von Kaisareia: Gott und metaphysische Kräfte in der Geschichte – Willensfreiheit – Strukturmomente des historischen Geschehens – Menschliche Natur – Einzelperson und Masse – Agathias von Myrina: Gott und Mensch: die Triebkräfte des historischen Prozesses – Gott und Natur der Welt – Ethische und rationale Faktoren des historischen Prozesses – Theophylaktos Simokattes: Gott und Geschichte – Weltordnung und Stellung des Menschen im historischen Prozess – Struktur des historischen Prozesses.