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Heiliger Kampf oder Landesverteidigung?

Die Diskussion um die Einführung der allgemeinen Militärpflicht im Osmanischen Reich 1826-1856

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Tobias Heinzelmann

Zwischen 1826 und 1856 gehörte die Reform des Militärsystems zu den wichtigsten Anliegen der osmanischen Zentralregierung. Zunächst ging es dabei um die Einrichtung eines stehenden Heeres und um die Ausbildung der Soldaten nach europäischem Vorbild. Ab Ende der 1830er Jahre rückte die Einführung eines geregelten Rekrutierungsverfahrens in den Vordergrund. Eine Analyse der Diskussion, die in diesem Zusammenhang geführt wurde, führt zu Ergebnissen, die nicht nur für die Militärgeschichte relevant sind, sondern auch für die osmanische Ideengeschichte im Allgemeinen.
Aus dem Inhalt: Ausbildung nach Reglement: Militärische Reformen 1826-1843 – Das Rekrutierungsgesetz von 1846 und der Gedanke einer individuellen Militärpflicht – Die Rekrutierung von Nichtmuslimen und die Konstruktion eines osmanischen Patriotismus.