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Kirche: Zeichen des Heils – Stein des Anstoßes

Vorträge der vierten Innsbrucker Theologischen Sommertage 2003

Series:

Willibald Sandler and Andreas Vonach

Religion und christliche Spiritualität werden wieder gesellschaftsfähig, aber die katholische Kirche bleibt ein Stein des Anstoßes. Vielen gilt sie als wesensmäßig intolerant, undemokratisch und moralisch rückständig. Kirche wird an den strengen Normen gemessen, die sie selber aufstellt und offenbar in ihren eigenen Reihen nicht erfüllen kann. Was ist die Kirche in unseren Tagen, was war sie in der Geschichte: Heilszeichen oder Stolperstein? Wie geht sie mit ihren eigenen dunklen Seiten um? Wie kann sie ihrer Sendung unter den Bedingungen der modernen Welt gerecht werden? Mit diesen Fragen befassten sich die Innsbrucker Theologischen Sommertage des Jahres 2003. Die ausgearbeiteten Vorträge sind in diesem Band dokumentiert.
Aus dem Inhalt: Martin Hasitschka: Von Jesus zur Kirche. Kennzeichen des Gottesvolkes im Neuen Testament – Andreas Vonach: Kirche und Synagoge: Rückbesinnung und neue Annäherungsimpulse seit dem Zweiten Vatikanum – Joop van Banning: Das Verhältnis zwischen Synagoge und Kirche anhand des Bildprogramms der Synagoge von Dura Europos – Willibald Sandler: Stadt auf dem Berg? Kirche in der Spannung von Vorbild-Auftrag, Solidarisierung mit Sündern und eigener Schuld – Nikolaus Wandinger: Kirche am Pranger oder Kirche im Beichtstuhl? Vom Umgang der Kirche mit eigener Schuld – Wolfgang Palaver: Solidarität in einer globalisierten Welt. Chancen und Aufgaben der Katholischen Kirche – Konrad Breitsching: Demokratisierung in der Kirche? – Johannes Panhofer: Gemeindebildung in Zeiten des Priestermangels. Impulse für eine Gemeindeentwicklung am Beispiel des Kuratoren-Moderatoren-Leitungsmodells.