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Die Wochenschau im Dritten Reich

Entwicklung und Funktion eines Massenmediums unter besonderer Berücksichtigung völkisch-nationaler Inhalte

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Ulrike Bartels

Die Arbeit beschreibt die Geschichte der Wochenschau in Deutschland von ihren Anfängen bis zu ihrem Einsatz als Propagandainstrument im Dritten Reich. Anhand zahlreicher Quellen soll der Frage nach Funktion und Stellenwert der Wochenschau unter wechselnden Wochenschauproduzenten bis zu ihrer «Gleichschaltung» im NS-Filmwesen nachgegangen werden. Es gilt, den gesamten Herstellungsprozess der Wochenschauen nachzuvollziehen, um Aufschluss über Produktionsbedingungen und Befugnisse einzelner Mitarbeiter zu erhalten. Darüber hinaus werden sämtliche in den Wochenschauen behandelten Themen statistisch erfasst und ihre Bedeutung in Abhängigkeit sich verändernder politischer und militärischer Verhältnisse dargestellt. In einem weiteren Schritt werden in ausführlichen Exkursen vier Themenkomplexe untersucht, die sich dem völkisch-nationalen Bereich zuordnen lassen. Anhand einer systematischen Inhaltsanalyse sollen typische Gestaltungsmerkmale nationalsozialistischer Wochenschaupropaganda herausgestellt und im Gesamtkontext der Berichterstattung aufgeschlüsselt werden.
Aus dem Inhalt: Die Entwicklung der Wochenschau in Deutschland 1895-1933 – Der Film im NS-Staat – Die Wochenschau im Dritten Reich – Wochenschau im Kriegseinsatz – Das Programm der Wochenschau: Politik und Ideologie in den Wochenschauen 1932-1945 – Die Bedeutung völkisch-nationaler Inhalte im Kontext der Wochenschauberichterstattung.