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Traditionen Wittgensteins

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Katalin Neumer

Die Beiträge dieses Sammelbandes stellen zum einen Wittgensteins Philosophie in wirkungsgeschichtlichen Zusammenhängen dar, zum anderen fragen sie danach, wie sich Wittgensteins Problemstellungen zu traditionellen Fragen der Ideengeschichte verhalten, ohne dabei unbedingt an unmittelbare geistesgeschichtliche Einflüsse zu denken. So werden im Buch Themen behandelt wie Wittgenstein und der Cartesianismus, Wittgensteins Religiosität vor dem Hintergrund des Werkes von Pascal, Tolstoi und Kierkegaard, Wittgensteins Grammatikbegriff im Kontext analytischer und synthetischer Sätze, sein Bild von Weininger, Aspekte malerischer Gestaltung seiner Arbeitsweise, oder die Frage, inwieweit er zu der sogenannten Österreichischen Philosophie zu zählen ist. Eine wittgensteinianische Kritik von Brandoms Inferentialismus rundet den Band ab.
Aus dem Inhalt: Katalin Neumer: Einleitung (Eine Verteidigung der Philosophiegeschichte) – Adolf Rami: Wittgenstein und der Cartesianismus – Volker A. Munz: Regel und notwendiger Satz. Wittgensteins Begriff der Grammatik im Kontext analytischer und synthetischer Sätze – Ilse Somavilla: Das «Gefühl für Gott»: Wittgenstein in der Tradition Pascals, Tolstois und Kierkegaards – Katalin Neumer: Wittgenstein und die «Philosophie des Lebens» oder: War Wittgenstein ein «Österreichischer» Philosoph? Zu Rudolf Hallers Konzeption einer eigenständigen Österreichischen Philosophie – Joachim Schulte: Wittgensteins Weininger – Peter Keicher: Aspekte malerischer Gestaltung bei Ludwig Wittgenstein. Studienfragmente zum Vergleich der Arbeitsweise Wittgensteins mit der bildnerischen Praxis der Malerei der frühen Moderne – Wilhelm Lütterfelds: Aporien des Inferentialismus (Brandom).