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Der Schutz des Kleinaktionärs im börsennotierten Aktienkonzern

Eine Grundsatzkritik der Holzmüller-Doktrin

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Jean-Stephan Obst

Das Aktienrecht sieht den Kleinaktionär sowohl als Anleger als auch als Gesellschafter. Diese Arbeit geht der Frage auf den Grund, welche Bedeutung diese Zwitterstellung in börsennotierten Aktienkonzernen hat. Dazu analysiert sie den Einfluss von Kleinaktionären auf die Entscheidungsfindung in der börsennotierten Aktiengesellschaft und beschäftigt sich eingehend mit der einschlägigen Rechtsprechung. Ein besonderes Interesse gilt dabei der Holzmüller-Doktrin, die nicht nur für den Minderheitenschutz von großer Bedeutung ist, sondern auch die Gewaltenteilung in der konzernierten Aktiengesellschaft in erheblichem Umfang modifiziert hat.
Aus dem Inhalt: Überblick über das konzernrechtliche Kontrollkonzept zum Schutz des Kleinaktionärs – Die Holzmüller-Entscheidung – Inhaltskontrolle: Bestandsaufnahme und Kritik – Der eigene Ansatz: Minderheitsschutz als Schutz von Anlegern.