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Die Turko-Tatarische Presse der Dobrudscha 1897-1940

Annotierter Katalog- Unter Verwendung der Vorarbeiten von Volker Adam

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Hüseyin Aguicenoglu

Als die Osmanen durch den Berliner Vertrag im Jahre 1878 nach über 450jähriger Herrschaft den nördlichen Teil der Dobrudscha dem souveränen Fürstentum Rumänien überlassen hatten, lebten dort ca. 60.000 Türken und Tataren. Obwohl diese Volksgruppen bis heute auf vielfältiges Forschungsinteresse gestoßen sind, kann man das von ihrer Presse nicht behaupten. Eine gründliche Untersuchung der turko-tatarischen Presse in der Dobrudscha vom Rückzug der Osmanen bis zur Machtübernahme durch die Kommunisten in Rumänien hat es bis heute nicht gegeben. Dieser Katalog will einen ausführlichen Überblick über die dobrudschatürkische Presse der postosmanischen Zeit geben.
Aus dem Inhalt: Situationsbeschreibung der Muslime in der Dobrudscha-türkischen Presse und ihre Selbstwahrnehmung – Reorganisation des religiösen Lebens der Muslime in Rumänien nach dem Rückzug der Osmanen – Partizipation der Dobrudscha-Muslime am politischen Leben Rumäniens – Emigration.