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Die Methode der preußischen Richter in der Anwendung des Preußischen Allgemeinen Landrechts von 1794

Eine Studie zum Gesetzesbegriff und zur Rechtsanwendung im späten Naturrecht

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Matthias Albrecht

Diese Arbeit ist Bestandteil des von der deutschen Forschungsgemeinschaft unterstützten Projektes Gesetzesbegriff und Rechtsanwendung im späten Naturrecht. Die Spruchpraxis preußischer Gerichte unter dem Allgemeinen Landrecht 1790 bis 1836. Ziel der Arbeit ist es, die Frage nach dem Rechtsbegriff, insbesondere in seiner Anwendung durch die Rechtsprechung des Kammergerichts, zu untersuchen. Im Mittelpunkt steht dabei die Analyse der Rechtsprechung vor und nach Inkrafttreten des Preußischen Allgemeinen Landrechts auf der Grundlage der unveröffentlichten Entscheidungen des Kammergerichts. Der Autor zeigt den damaligen Stand der Interpretationstheorie auf und erläutert das Gesetzesbild in Preußen zur Zeit der Einführung des Allgemeinen Landrechts. Dessen Gesetzesbegriff und Richterbild dienen als Maßstäbe für die Bewertung der Entscheidungspraxis des Kammergerichts.
Aus dem Inhalt: Eine kurze Geschichte der Gesetzesauslegung – Das Preußische Allgemeine Landrecht (ALR) von 1794 – Das Gesetzesbild in Preußen zur Zeit der Einführung des ALR – Die Anwendung des ALR in der richterlichen Praxis.